Life Kinetik 

Life Kinetik – was ist das?

Life Kinetik ist eine neue lustige Trainingsform, die das Gehirn mittels nicht alltäglichen koordinativen, kognitiven und visuellen Aufgaben fördert – nach dem Prinzip: Bewegungen ausführen, während zugleich das Gehirn gefordert wird. Das Prinzip des Konzeptes ist ebenso einfach wie komplex und in seiner Trainingsform einzigartig.

Dabei wird keine Übung so lange trainiert, bis eine Automatisierung eintritt. Mit dem Life Kinetik Training wird das Gehirn ständig neu herausgefordert. Dadurch entstehen neue Verbindungen (Synapsen) im Gehirn. Je mehr Verbindungen angelegt sind, desto höher ist die Leistungsfähigkeit. Die Übungen sind dabei so gewählt, dass der Spaß nicht zu kurz kommt.

Life Kinetik ermöglicht es, durch seine einzigartige und komplexe Trainingsform, das Gehirn ein Leben lang vor neue Herausforderungen zu stellen. Life Kinetik ist damit die Schnittstelle zwischen sportlicher Bewegung und lebenslangem Lernen. Es gibt zahlreiche Untersuchungen, die die Wirkungsweise von Life Kinetik belegen.

Der Nutzen: Life Kinetik regt neuronale Lernvorgänge an, bindet neue Gehirnzellen ein, verzögert dementielle Symptome, verbessert die Konzentrationsfähigkeit, die Leistungsfähigkeit und steigert das visuelle System, zusammengefasst:

  • Kinder werden kreativer.
  • Schüler werden konzentrierter.
  • Sportler werden leistungsfähiger.
  • Berufstätige werden stressresistenter.
  • Senioren werden aufnahmefähiger und geschickter im Umgang mit Gefahrensituationen.

Bereits eine Stunde pro Woche genügt, um schon nach kurzer Zeit die ersten Veränderungen zu erkennen. Viele ehemalige und aktive Hochleistungssportler aus den Bereichen Ski Alpin, Biathlon, Fußball, Handball und vielen anderen Sportarten, wenden Life Kinetik erfolgreich an.

Life Kinetik am Schulzentrum Ybbs - Die tägliche 10-Minuten-Bewegungspause

Das Schulzentrum Ybbs hat mit Februar 2013 zur Förderung seiner Schüler die tägliche 10-Minuten-Bewegungspause mit Life Kinetik eingeführt. Dazu wurden im Jänner 2013 über 40 Lehrer zu Life Kinetik Schul-Coaches ausgebildet.

Vor den ersten 12 Wochen Training wurde bei den SchülerInnen mit einem Befindlichkeitstest (Vortest) die subjektive Einschätzung, wie sich die SchülerIn am Beginn des Schuljahres fühlte erhoben. Dazu wurden 45 Fragen gestellt, wie zB. „Ich fühle mich oft falsch eingeschätzt, meine Leistungen sollten mehr Anerkennung bekommen“ oder „Ich fühle mich den Schulanforderungen voll und ganz gewachsen“ etc. Diese Fragen waren mittels eines Schiebereglers zu beantworten (trifft voll zu bis trifft nicht zu). Jede Frage wurde bei der Auswertung einer von 5 Kategorien (Erfolgsorientiertheit/Leistungswille, Arbeitsgedächtnis/Merkfähigkeit, Motivation/Teamgeist, Konzentration/Entscheidungssicherheit, Kreativität/Improvisationsfähigkeit) zugeordnet.

Nach den 12 Wochen Bewegungspause wurde eine erneute Erhebung durchgeführt (Nachtest 1). Danach wurden Lehrer-Kollegen um Schülernamen gefragt, die besonders gut mitgemacht haben und um jene, die sich der Übungen verweigert haben und getrennt voneinander ausgewertet. Bei den Mitmachern wurde weiters berücksichtigt, dass die Klasse Life Kinetik auch regelmäßig bekommen hat (Aufzeichnungen der Klassensprecher). Es wurde ausdrücklich keine Rücksicht genommen ob es ein leistungsmäßig guter oder schlechter Schüler ist.

Festzustellen ist, dass beide Gruppen am Schulbeginn nahezu idente Punkt-Werte aufweisen (mehr ist besser). Nach der schulischen Belastung bis Weihnachten zeigen sich folgende Ergebnisse bei den Nachtests, basierend auf den jeweiligen Punkt-Werten der Vortests und bezogen auf die jeweiligen Maximalpunktewerte je Kategorie (Genaue Auswertung in der rechten Spalte).

Schlussfolgerung:

Schüler, die regelmäßig LK bekommen und auch ordentlich mitmachen dürften über das Schuljahr deutlich weniger Abnützungserscheinungen haben, als Schüler, die es nicht regelmäßig bekommen oder nicht ordentlich mitmachen.

 

Video von Life Kinetik am Schulzentrum Ybbs

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