27.06.2005 20:53 Alter: 15 yrs
Von: Sabine Reiter

Mölltal 2005 – Sommersportwoche der anderen Art


Tag 1:

Um 7:35 begann das Abenteuer Sommersportwoche beim Freizeitzentrum in Ybbs. Nach einer, dank unseren Lehrern, sehr kurzweiligen Fahrt kamen wir gerade rechtzeitig zum Mittagessen im Actionhotel in Flattach an. Nach kurzer Erholungspause, die einige bereits zum Testen des Beachvolleyballplatzes nutzten, ging es um 16 Uhr das erste Mal richtig zur Sache. Nach den ersten beiden Stunden am Bike, beim Klettern, im Kajak oder am Tennisplatz kam das tägliche deftige Abendmenü gerade recht. Für alle Ausdauersportler gab es anschließend noch die Möglichkeit die Freizeit mit Beachvolleyball oder Basketball bzw. etwas gemütlicher mit Pokern, Würfel- oder Kartenspielen zu gestalten um schlussendlich glücklich und erschöpft um 23 Uhr zu Bett zu gehen.

Tag 2:

Am Dienstag ging es nach dem Frühstück am Vormittag erneut zu der gewählten Hauptsportart. Während sich die Mountainbiker für die ersten Bergfahrten warm radelten, kletterte die „Alpingruppe“ bereits mutig in den Felsen herum. Für die Wasserratten gab es mit Neoprenanzügen ausgestattet lustige Plantschstunden in der 6 bis 9 Grad „warmen“ Möll. Die Tenniscracks konnten sich inzwischen bei den herrlichen Sommertemperaturen auf den Plätzen von Flattach bzw. Obervellach mit den Trainern warmspielen.

Nach dem Mittagessen und einer kurzen Erholungspause stand am Nachmittag bereits die dritte Hauptsporteinheit am Programm und motiviert durch das Wetter machten sich wieder alle auf um körperliche Höchstleistungen zu bringen. Ab 16 Uhr zog es viele von uns ins örtliche Freibad zur Abkühlung bzw. zu interessanten Rutschpartien.

Am Abend stand wieder freie Gestaltung am Programm wobei sich eine gemütliche Runde beim „Poschn“ traf. Dieses für viele neuartige Spiel erläuterte Frau Prof. Reiter und alsbald schüttelte jeder sein Würfelglück aus dem Ärmel bzw. begann seine Kollegen und Lehrer anzulügen.

Tag 3:

Der Mittwoch war am Vormittag belegt mit der letzten Einheit der Hauptsportart und gezeichnet durch die Vortage merkten einige bereits leichte Zeichen von Überbelastung. So kam es, dass zB beim Mountainbiken das Fahren im Stehen schon angenehmer als im Sitzen empfunden wurde. Bemerkenswert ist jedoch, dass die Leiterin trotz montäglicher Aufgabe erneut zum Biken überredet werden konnte und so doch noch zu einem Gipfelsieg kam. Die Kajakfahrer durften ihr erklärtes Ziel wilderes Wasser erreichen und die Tennisspieler ihre erste Matchpraxis erleben, während die Kletterer überhängende Felswände erklommen.

Am Nachmittag ging es ab zur ersten Schnuppereinheit, wobei 4 Gruppen abwechselnd in den nächsten Tagen Survival, Schluchtenwandern, Bogensport oder freie Gestaltung zB mit Schwimmbad oder Erholungsschlaf erleben durften.

Tag 4:

Der Donnerstag begann wiederum am Vormittag mit einer Schnuppereinheit bevor am Nachmittag der Aufbruch zur Poschacher Alm (1250 m) erfolgte. Nach 3stündiger Wanderung erreichten alle glücklich aber erschöpft die Hütte und ließen sich vom Hüttenwirt mit einem deftigen Gericht verwöhnen. Nach gemütlicher Lagerfeuerstimmung, die teilweise geschwärzte Gesichter hinterlies, zogen sich die meisten spät in der Nacht auf das Matratzenlager zurück bzw. bevorzugten auch einige das Schlafen unter freiem Himmel.

Tag 5:

7 Uhr Tagwache und Frühstück und bereits um 7:30 Uhr begann der Abstieg von der Hütte, allerdings auf kürzerem und besser befestigtem Weg direkt zurück ins Actionhotel. Der restliche Vormittag stand zur Körperpflege bzw. Erholung frei zur Verfügung. Nach dem Mittagessen folgten die zwei letzten Schnuppereinheiten, womit dann alle ihre Erlebnisse beim Wandern mitten Fluss (9 Grad Wassertemperatur) oder beim Überlebenskampf in freier Natur hatten. Auch mit Pfeil und Bogen konnten wir tolle Erfolge feiern. Der Abend ermöglichte noch buntes Programm, wobei trotz verspäteter Nachtruhe, bedingt durch die Anstrengung der letzten Tage, alle gerne in die erholende Schlafphase übergingen.

 

Tag 6:

Wiederum begann der Tag etwas früher als gewohnt um die Zimmer zu räumen, die Betten abzuziehen und noch vor der Abfahrt um 8 Uhr das Frühstück zu erreichen. Zu Mittag erreichten wir vollzählig und verletzungsfrei unseren Ausgangspunkt Ybbs.

Resümee:

Abschließend möchte ich sagen, dass diese Woche eines der schönsten Erlebnisse unserer bisherigen Schulzeit war.

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