Projekt: HeartBeat – What is your heart beating for?

Auftraggeber: Schulzentrum Ybbs

Team:

Betreuer: » Stefan Zauner

Co-Betreuer: -

Kategorie: Netzwerktechnik

Schuljahr: 2012/2013

Kurzbeschreibung:

Durch das HeartBeat Mini-EKG wollen wir das wichtigste Organ des Menschen für jedermann etwas greifbarer machen. Welcher Sportler möchte nicht einmal an seine Grenzen gehen und dabei die Quelle seiner Energie beobachten können? Ebenso verfolgen wir das Ziel, eine Vorsorgemöglichkeit zur Verfügung stellen, um mögliche Herzerkrankungen rechtzeitig zu erkennen. Gerade ältere Menschen, die sich ihrer Gesundheit nicht mehr gewiss sind und in der Nacht mit Brustschmerzen aufwachen, stehen oft vor der Frage, ob diese Schmerzen bedenklich sind oder nicht. Mit unserer Entwicklung kann man die Funktion des Herzens einfach überprüfen und den nächsten Arzt über den Zustand informieren. So kann man schnell in Erfahrung bringen, ob akuter Handlungsbedarf besteht oder man beruhigt weiterschlafen kann. Im deutschsprachigen Raum sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen die Todesursache Nummer 1 mit einem Anteil von rund 40%. In Anbetracht dieser Tatsache könnten ein vorzeitiges Erkennen und die damit verbundene Einleitung präventiver Maßnahmen eine Vielzahl an Menschenleben retten. Daher haben wir den Gedanken gefasst, ein EKG-Gerät im Scheckkartenformat zu entwickeln und herzustellen. Die Hardware kann drei bis zwölf Ableitungen des Herzens anzeigen und wird als Open-Source-Projekt freigegeben werden. Alle Messdaten werden kabellos via Bluetooth übertragen, um größtmögliche Flexibilität zu erreichen. Die Visualisierung der Herzkurve erfolgt auf einem mobilen Gerät (z.B. Smartphone, Tablet, Laptop). Ein Anwendungsgebiet wird der Einsatz im Rettungswagen, weil dieser aus Kostengründen bisher oft kein EKG-Gerät mitführt. Ein weiterer Aspekt in der Entwicklung ist ein handliches Design, um unser Gerät auch für den mobilen Einsatz nutzen zu können. Durch Kombination dieser beiden Charakteristiken wird sich unsere Entwicklung auch für Privatanwender besonders attraktiv gestalten. Hier bietet sich als Einsatzmöglichkeit die Langzeitüberwachung von bettlägerigen Personen oder auch die Möglichkeit eines Selbsttests. Ebenfalls wird es möglich sein, diese Daten in Echtzeit an einen diensthabenden Arzt zu senden, um eine sofortige Diagnose bei plötzlich auftretenden Brustschmerzen zu ermöglichen.

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