Digitale Erinnerungskultur: HTL-Schüler präsentieren 3D-Visualisierung des KZ-Melk
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Unter der Leitung der Betreuer DI Johann Burgstaller und DI Christian Hammer entstand in rund 720 Arbeitsstunden ein historisch akkurates, digitales Modell. Basierend auf Archivmaterial, Fotos und den Aufzeichnungen des Überlebenden Jean Varnoux rekonstruierten die Schüler mit Blender das Lagerareal sowie den Häftlingsweg zur Stollenanlage in Roggendorf.
Technisch setzt das Team auf moderne Standards: Über eine interaktive Weboberfläche können Nutzer mittels Zeitstrahl-Navigation die bauliche Entwicklung von 1913 bis in die Gegenwart nachvollziehen. Das Ergebnis wird künftig auf www.melk-memorial.org zugänglich sein.
In Kooperation mit der Gedenkstätte Mauthausen/Melk und dem Koordinator des Projekts Wolfgang Fehrerberger schufen die Schüler damit ein wichtiges Werkzeug für die Bildungsarbeit, das die Geschichte des Lagers und dessen Bezug zur Rüstungsproduktion der Steyr-Daimler-Puch AG digital greifbar macht.
Ein weiterer Artikel zu dieser Veranstaltung ist unter www.melk-memorial.org zu finden.



